Genua Streetfood

Wenn dich der kleine Hunger packt: die besten Streetfood Snacks in Genua

Pesto Genovese: diese Spezialität ist weltbekannt. Wenn du allerdings in der Stadt unterwegs bist, willst du dich nicht unbedingt in ein Restaurant setzen. Oder du hast einfach Lust auf ein Snack und Bar Hopping um das beste Streetfood in Genua zu entdecken?

Dann bist du hier an der richtigen Stelle: ich habe für dich die echten Genueser Streetfood Spezialitäten zusammengestellt.

Einige der hier beschriebenen Spezialitäten findest du auch in der umgebenden Region von Ligurien. Genua hat sie also teils nicht hundert Prozent exklusiv. Du kannst aber davon ausgehen, dass alle hier beschriebenen Spezialitäten wirklich von hier sind. Und in anderen Regionen Italiens wirst du sie nicht genau so finden.

Focaccia Genovese - das ursprünglichste aller Streetfoods in Genua

Focaccia Genovese Streetfood Genua

Neben dem Pesto Genovese ist die Focaccia Genovese das absolute Aushängeschild und steht in ganz Italien und weit darüber hinaus für Genua. Die Focaccia Genovese ist ein locker luftiges Hefeteig-Brot, in das sagenhaft viel Olivenöl eingearbeitet wird.

Wo essen?

Focaccia bekommst du in fast jeder Bäckerei der Stadt. Eine gute Adresse in der Altstadt ist das Antico Forno della Casana; mehr dazu weiter unten bei der Torta Pasqualina.

Antico Forno della Casana, Vico della Casana 17r, Altstadt

Hier siehst du normalerweise eine Karte von Google Maps. Damit sie angezeigt wird, stimme bitte den Marketing-Cookies zu: Cookie-Einstellungen ändern.

Ort direkt in Google Maps öffnen

Focaccia al formaggio (di Recco) – lecker Käse

Focaccia al Formaggio Streetfood Genua

Focaccia al Formaggio ist eine herrlich saftige, Junkfood artige Spezialität. Diese wird ganz einfach gemacht: zwischen zwei dünnen Teigschichten findest du jede Menge heißen, geschmolzenen Stracchino-Käse.

Der Teig ist dabei ganz einfach aus Mehl, Wasser und Salz. Dazu kommen nur noch Olivenöl und der Stracchino als Füllung. Herrlich einfach und herrlich lecker.

Wo essen?

Focaccia al Formaggio findest du in diversen Bäckereien. Und ganz besonders gut ist sie in Genuas Nachbarort Recco, wo sie der Legende nach auch ursprünglich herkommt.

Die echte Focaccia di Recco col formaggio ist übrigens geschützt (IGP): Unter diesem Namen darf sie nur in Recco und den Nachbarorten gebacken werden. Mit dem Zug bist du von Genova Brignole in rund 25 Minuten dort. Iss sie sofort, solange der Käse noch flüssig ist; kalt ist sie nur noch halb so gut, glaub mir.

Mein Favorit ist La Baracchetta di Biagio, direkt an der Strandpromenade von Recco. Biagio Palombo, Koch und Besitzer, hat seine Focaccia und die frittierten Focaccette hier legendär gemacht. Im Sommer 2025 ist er leider gestorben; seine Tochter Giovanna, die schon lange mit ihm gearbeitet hat, führt die Baracchetta weiter. Die Bewertungen haben seitdem etwas gelitten. Trotzdem ist das für mich ein Ort, an dem du die Focaccia gut probieren kannst.

La Baracchetta di Biagio, Via Marinai d’Italia 3, Recco

Und falls du Ende Mai in der Gegend bist: Am vierten Sonntag im Mai feiert Recco sein Focaccia-Fest.

Hier siehst du normalerweise eine Karte von Google Maps. Damit sie angezeigt wird, stimme bitte den Marketing-Cookies zu: Cookie-Einstellungen ändern.

Ort direkt in Google Maps öffnen

Farinata – der unbekannte Streetfood-Liebling

Farinata Streetfood Genua

Farinata ist eine Art großer Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl. Die Farinata wird traditionell im Holzofen gebacken und in einzelnen Stücken auf die Hand verkauft.

Die klassische Variante ist ganz schlicht: Wasser, Olivenöl, Kichererbsenmehl und Salz – mehr nicht. Dank der großzügigen Menge Öl schmeckt die Farinata herrlich saftig und ist ein perfekter Snack zwischen zwei frisch gezapften Bier.

Neben der ganz schlichten Version gibt es Farinata auch mit weiteren Zutaten belegt. Meine Lieblingsvariante: Farinata mit Zwiebeln. Durch den heißen Ofen haben die Zwiebeln den herrlichen, karamelligen Grillgeschmack. Einfach lecker.

Wo essen?

Farinata gibt es in vielen spezialisierten Geschäften, den Farinottos.

Meine Empfehlung ist die Trattoria Sciamadda in der Via di Ravecca, mitten in der Altstadt. Hier wird die Farinata von Hand gemacht und laufend frisch aus dem Ofen geholt; für mich ist das die beste der Stadt. Der perfekte und sehr ölige Snack für zwischendurch.

Trattoria Sciamadda, Via di Ravecca 19r, Altstadt

Hier siehst du normalerweise eine Karte von Google Maps. Damit sie angezeigt wird, stimme bitte den Marketing-Cookies zu: Cookie-Einstellungen ändern.

Ort direkt in Google Maps öffnen

Acciughe fritte – frittierte Sardellen

Sardellen gibt es in Ligurien in allen Varianten; frittiert sind sie der Klassiker auf die Hand. Dafür werden sie entgrätet, aufgeklappt, kurz in Mehl gewendet und ab ins heiße Öl. Du isst sie mit den Fingern aus der Papiertüte, mit etwas Salz und einem Spritzer Zitrone.

Wo essen?

Ich hol mir meine Fritti am liebsten in der Friggitoria San Giorgio an der Piazza Caricamento, direkt gegenüber vom alten Hafen. Mit der Tüte in der Hand schlenderst du dann am Wasser entlang oder in die Vicoli der Altstadt, die gleich dahinter anfangen. Geöffnet ist täglich von 11 bis 21 Uhr.

Friggitoria San Giorgio, Piazza Caricamento 12r, Porto Antico

Hier siehst du normalerweise eine Karte von Google Maps. Damit sie angezeigt wird, stimme bitte den Marketing-Cookies zu: Cookie-Einstellungen ändern.

Ort direkt in Google Maps öffnen

Panissa fritta – frittierte Kichererbsen-Sticks

Panissa ist der kleine Bruder der Farinata: Kichererbsenmehl wird mit Wasser zu einem dicken Brei gekocht, kalt fest werden lassen und dann in Streifen geschnitten. Frittiert sind die außen knusprig und innen ganz weich, ein bisschen wie Pommes, nur cremiger. Salz drauf, fertig.

Panissa bekommst du in der Friggitoria San Giorgio gleich mit; nimm einfach ein paar Sticks mit in die Tüte zu den Sardellen.

Frisceì – genuesische Krapfen

Frisceì sind kleine frittierte Bällchen aus Hefeteig; in die klassische Variante kommen Borretsch oder Salat, manchmal auch Stockfisch. Außen knusprig, innen fluffig und so heiß, dass du dir beim ersten Biss garantiert die Zunge verbrennst. Auch die gibt es in den Friggitorie rund um den alten Hafen.

Torta Pasqualina – der Osterkuchen, den es das ganze Jahr gibt

Die Torta Pasqualina ist ein herzhafter Kuchen aus ganz dünnen Teigschichten, gefüllt mit Mangold und Prescinseua, einem genuesischen Frischkäse. In die Füllung kommen ganze Eier, die beim Anschneiden als gelbe Kreise auftauchen. Eigentlich ist das ein Osterrezept; in Bäckereien und Sciamadde, den alten Holzofen-Imbissen, bekommst du sie aber das ganze Jahr als Stück auf die Hand.

Wo essen?

Ich kauf sie im Antico Forno della Casana in der Altstadt. Da gibt es eigentlich alles, was in Genua gebacken wird: Torta Pasqualina, Focaccia, Farinata und Pizzette. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, nimm von allem ein kleines Stück.

Antico Forno della Casana, Vico della Casana 17r, Altstadt

Hier siehst du normalerweise eine Karte von Google Maps. Damit sie angezeigt wird, stimme bitte den Marketing-Cookies zu: Cookie-Einstellungen ändern.

Ort direkt in Google Maps öffnen

Diese Streetfood Snacks sind perfekt für zwischendurch.

Möchtest du dich gemütlich in ein Restaurant setzen und ein ausgiebiges Essen genießen, hab ich hier die Tipps für die besten Restaurants in Genua für dich.

Allgemeine Tipps für’s Essen gehen in Genua findest du hier.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026